Klausurenphase nähert sich dem Ende
by Martin on January 11, 2007
Was für eine Erleichterung…der Block der wichtigen (und somit schweren) Klausuren für dieses Semester ist vorbei. Wird auch Zeit, denn alle zwei Tage eine Klausur macht keinen Spaß
Nur noch 2 weitere Klausuren stehen auf dem Programm, für die sich der Lernaufwand, sagen wir mal, in Maßen halten wird. Für heute ist damit auf jeden Fall erstmal Programmieren angesagt. Schon die letzten Tage über habe ich hin und wieder die eine oder andere Zeile Code für AirlineSim geschrieben, jetzt will ich endlich wieder einige größere Fortschritte machen. Ich hoffe also, dass in den nächsten Tagen auch mal wieder ein Eintrag im Entwicklungs-Log zusammen kommen wird.
Wenn wir schon dabei sind kann ich auch gleich auf die eine oder andere Fundsache aus dem Netz aufmerksam machen: Zunächst spricht mir ein Artikel bei Zeit Online aus der Seele, weil er genau das wieder gibt, was ich jeden Tag bei vielen Menschen in meiner Umgebung feststellen kann. Erstens weiß kaum einer wie die EU eigentlich funktioniert, zweitens behauptet trotzdem jeder die EU würde nicht funktionieren und sei lediglich ein Geld verschlingender, bürokratischer Haufen, drittens und letztens nutzt trotzdem jeder die umfangreichen Vorteile die ihm die EU bietet, ohne sich Gedanken darüber zu machen, woher sie eigentlich kommen und dass sie alles andere als selbstverständlich sind. Wie sagt man so schön…just my two cents
Ebenfalls interessant, weil mir die Idee selbst schon lange im Kopf umher geistert, finde ich das Konzept des "Internet auf Rädern". Es geht darum, Individual- und Massenverkehre zu verknüpfen um die Vorteile beider Welten nutzen zu können. In der Theorie kann man sich dafür allerlei technische und theoretische Lösungen einfallen lassen, in der Praxis muss man (vor allem aus Geldgründen) leider etwas bodenständiger bleiben. Im betreffenden Artikel geht es daher um einen Ansatz der vorsieht, autonome Transporteinheiten über das existierende Schienennetz der Bahn zu schicken. Auf gemeinsamen Strecken würden sich die einzelnen Fahrzeuge zu Zügen zusammenschließen, um Energie zu sparen, angetrieben sollen sie über einen im alten Gleisbett eingebetteten Langstator werden. Auf Grund der Spurbreite könnten wie heute Fracht und Passagiere transportiert werden und eine Erweiterung auf andere EU-Länder wäre denkbar. Umsteigen, rangieren und diverse andere Nachteile der heutigen Schienentechnik fielen weg, gleichzeitig wäre das System effizienter als und so flexibel wie der Individualverkehr mit dem Auto. Ich wünsche dem geneigten Leser viel Spaß beim lesen, nette Bilder gibts auch…
Zu guter letzt noch ein kleiner Zeitvertreib für zwischendurch. Die BBC präsentiert auf ihrer Webseite ein kleines, Flash-basiertes Online-Spiel, in dem man als Präsident (?) Europas gegen den Klimawandel ankämpfen und dabei die Versorgung der Bevölkerung, die Staatsfinanzen und nicht zuletzt die eigene Wiederwahl im Auge behalten muss. Zwischendurch passieren Katastrophen oder muss mit den Herrschern der restlichen Welt über Klimaziele "verhandelt" werden. Alles in allem ganz nett und ein lustiges Spielchen zwischendurch, welches aber nicht zu ernst genommen werden sollte. Es wird doch alles recht vereinfacht dargestellt und die Auswirkungen einzelner Handlungen führen mitunter zu etwas unverständlichen Ergebnissen. Am besten selber ausprobieren [klick].
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