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	<title>Lunikon &#187; Transport und Logistik</title>
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		<title>Mehdorn, die Bahn und die Börse</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 21:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, der Eintrag, der diesen Blog aus dem Dornröschenschlaf erwecken soll, wird kein Meinungsbild meinerseits zu Mehdorn und seinem Staatskonzern. Viel eher wird es etwas, was es bisher in diesem Blog (glaube ich) noch nicht gab: Eine Buchrezession.</p>
<p>Der Titel des Buches lautet, wie man unschwer erahnen kann &quot;<a href="http://www.amazon.de/Mehdorn-die-Bahn-B%C3%B6rse/dp/3636015729/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1208807648&#038;sr=8-1" title="Titel be Amazon">Mehdorn, die Bahn und die Börse</a>&quot;. Im Grunde ist es eine Mischung aus Mehdorn-Porträt, Zeitlinie seit der Bahnreform und Einblicken in die Machenschaften hinter den Kulissen von Konzern und Politik. Obwohl mich der etwas reißerische Untertitel (&quot;Wie der Bürger auf der Strecke bleibt&quot;) zunächst etwas abgeschreckt hat, griff ich am Samstag doch ins Regal und erwarb das gute Stück als Lektüre für eine längere Heimfahrt mit der Bahn am Folgetag &#8211; wie passend.</p>
<p>Das Werk erwies sich als etwas einseitig, aber letztendlich stellt es seine Fakten, welche auf einer bunten Mischung aus Briefen zwischen Beteiligten, Pressemeldungen, Gutachten und Gesprächen basieren, recht objektiv dar. Wider Erwarten war der Autor nicht etwa kontra Bahnprivatisierung. Im Gegenteil: Er schlüsselte glaubwürdig die Vorteile der Privatisierung auf, welche schon heute durch Privatbahnen sichtbar wären, und konzentriert sich eher darauf zu vermitteln, warum das Netz beim Staat bleiben müsse und wie Mehdorn mit allen Mitteln der Kunst versucht, eben dies zu verhindern. Letzteres gewährt finstere Einblicke in das tägliche Geschäft unserer Volksvertreter. Besonders erschreckend ist dabei, mit welch nichtigen Gründen und wie fahrlässig das etwa auf 200 Milliarden Euro Wert geschätze Netz der Bahn AG an Investoren verkauft bzw. verschenkt werden soll. In meinen Augen besonders verstörend wird dieser Sachverhalt anhand eines vom Autoren ins Feld geführten Vergleichs: Der Bund verkaufte die Lizenzen zur Nutzung der UMTS-Frequenzen, also de facto nichts weiter als ein Stück Papier, welches dem Besitzer ein Nutzungsrecht eines immateriellen Gutes zusagt, für etwa 50 Milliarden Euro an die Mobilfunkkonzerne. Gleichzeitig wird der einmalige Erlös eines Börsenganges der Bahn inklusive Netz auf 8 bis 15 Milliarden Euro geschätzt&#8230;inklusive diverser Fallstricke für den Bund und weiteren Verpflichtungen über Jahre hinaus. </p>
<p>Warum Pläne in diese Richtung, trotz der offensichtlichen Risiken und Missverhältnisse, trotzdem weiter verfolgt werden, stellt das Buch meines Erachtens seriös dar und ist daher für den interessierten Leser durchaus zu empfehlen. Es werden die Blickwinkel und Einflüsse aller beteiligten Akteure, von der Bahn selbst über die Gewerkschaften bis hin zu den Automobilverbänden dargestellt und auch der biografische Aspekt rund um die Figur des Hartmut Mehdorn ist nicht zu verachten. Es ist keine reine Hetze gegen den Kapitalismus aber gleichzeitig sehr kritisch gegenüber dem von der Politik falsch umgesetzten. Es liefert anhand aktueller Beispiele aus dem öffentlichen Personennahverkehr einige Ansätze zur besseren Gestaltung der Bahnprivatisierung, rutscht aber dabei auf den letzten Seiten etwas in kitschige Träumerei ab. Letzteres lässt sich aber verschmerzen, insgesamt waren die etwa 230 Seiten eine aufschlussreiche Lektüre für 7 Stunden Bahnfahrt.</p>
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		<title>Heute schon öko gewesen?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 01:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &quot;öko&quot; wird ja meines Erachtens sowieso weitestgehend überstrapaziert, was leider dazu führt, dass die tatsächliche Bedeutung (welche es denn nun auch immer sein soll) entweder verloren geht oder falsch interpretiert wird. Oder bin ich derjenige, der verwirrt ist?</p>
<p>Der Anlass zu diesem Gedanken: Soeben habe ich im Fernsehen das erste Mal von <a title="Zur Seite von mymuesli" href="http://www.mymuesli.com/">mymuesli</a> gehört. Drei Jungunternehmer mixen auf Kundenwunsch Müsli und verschicken es direkt nach Hause. Der Preis hat sich gewaschen, aber was tut man nicht alles für ein individuelles Müsli aus ökologischem Anbau. Insgesamt finde ich die Idee sehr faszinierend, denn sie bestärkt mich in dem Glauben, dass man im Internet mit etwas Einfallsreichtum und wenig Geld ein erfolgreiches (Klein-)Unternehmen aufziehen und ausbauen kann. </p>
<p>Aber wie &quot;öko&quot; ist es, wenn man sich sein zweifelsohne im Anbau unter Umweltaspekten makelloses Individualmüsli per Paketpost direkt vor die Haustüre schicken lässt? Ein halbes Kilo Saatgut mit Fruchtstücken wird extra transportsicher verpackt, in ein Logistikzentrum gekarrt, von dort per LKW mitunter durch ganz Deutschland getruckt, wieder auf Lieferwagen verteilt und dann im Stop-and-Go-Verkehr direkt in die Hände eines linken Umweltaktivisten gelegt. Wenn man sich die Expansionspläne des Unternehmens anschaut, dann bald auch international per Luftpost. Es lebe Öko <img src='http://www.lunikon.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Selektiver Protektionismus</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 19:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrzehnten versucht die EU, den Handel einfach und unkompliziert zu machen und unnötige Barrieren einzureißen. Dabei bildet auch die Luftfahrt keine Ausnahme. So hat man vor garnicht allzu langer Zeit endlich ein OpenSky-Abkommen mit den USA beschließen können, welches europäischen und amerikanischen Airlines das Agieren in den betroffenen Märkten stark vereinfachen soll. Ziel ist natürlich, den Wettbewerb zu stärken und somit den Kunden günstigere Konditionen zu bescheren.</p>
<p>Allerdings gilt dieser noble Wille allem Anschein nach nicht für alle Marktteilnehmer. So will man jetzt der arabischen Fluglinie Emirates <a title="Artikel bei Logistik inside" href="http://www.logistik-inside.de/newsletter.php?id=559160">keine weiteren Landerechte für Deutschland gewähren</a>. Der Grund: Man will die Lufthansa vor ausländischer Konkurrenz schützen. Dass damit das Angebot für den Kunden erweitert würde interessiert dort plötzlich keinen mehr. Und der Grundsatz der freien Marktwirtschaft sowieso nicht.</p>
<p>Der gesamte Vorgang erscheint mir insbesondere in Hinsicht darauf unnötig, dass die Lufthansa soeben einen Halbjahresgewinn von einer Milliarde Euro <a title="Artikel bei der ftd" href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/231115.html">ausweisen konnte</a>. Meines Erachtens sollte die Lufthansa aus eigener Kraft in der Lage sein, mit der &quot;Bedrohung&quot; aus dem Nahen Osten fertig zu werden. Wenn sie es nicht kann, so hat sie nach den von der EU üblicherweise durchgesetzen Regeln sowieso nicht verdient, weiter zu opererieren. Aber wie gesagt, in meinen Augen besteht diesbezüglich kein Grund zur Sorge <img src='http://www.lunikon.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die unendliche Geschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 14:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transport und Logistik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich konnte es kaum glauben, als heute der MyLogistics-Newsletter ins Postfach flatterte: Seit Jahren hat man nichts davon gehört, das gesamte Projekt gilt als riesiger Betrug und die &quot;Produktionsstätten&quot; wurden schon längst zu einem unrentablen Spaßbad umgebaut. Die Rede ist natürlich von <a href="http://www.cargolifter.de" title="Die neue Webseite von CargoLifter">CargoLifter</a>, dem geplanten Luftschif für den Transport schwerer und/oder sperriger Lasten. Offensichtlich hat es die Nachfolgegesellschaft geschafft, <a href="http://www.mylogistics.net/de/news/themen/key/news738082/jsp" title="Artikel bei myLogistics">alle Rechte an ihren Patenten zu bekommen</a> und wäre somit theoretisch in der Lage, das Projekt weiter zu führen. Ob daraus jemals und tatsächlich etwas wird wage ich zu bezweifeln. Leider, denn eigentlich ist das Konzept einleuchtend und sinnvoll. Und da hinter der Gesellschaft immernoch die selben Leute stehen und demzufolge nicht im Gefängnis sitzen, kann der &quot;Betrug&quot; garnicht so groß gewesen sein <img src='http://www.lunikon.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Naja, mal sehen was daraus wird. Ich hoffe jedenfalls das beste, solange nicht irgendwelche unnötigen Subventionen gezahlt werden.</p>
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		<title>Klausurenphase nähert sich dem Ende</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jan 2007 12:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Erleichterung&#8230;der Block der wichtigen (und somit schweren) Klausuren für dieses Semester ist vorbei. Wird auch Zeit, denn alle zwei Tage eine Klausur macht keinen Spaß <img src='http://www.lunikon.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nur noch 2 weitere Klausuren stehen auf dem Programm, für die sich der Lernaufwand, sagen wir mal, in Maßen halten wird. Für heute ist damit auf jeden Fall erstmal Programmieren angesagt. Schon die letzten Tage über habe ich hin und wieder die eine oder andere Zeile Code für AirlineSim geschrieben, jetzt will ich endlich wieder einige größere Fortschritte machen. Ich hoffe also, dass in den nächsten Tagen auch mal wieder ein Eintrag im Entwicklungs-Log zusammen kommen wird.</p>
<p>Wenn wir schon dabei sind kann ich auch gleich auf die eine oder andere Fundsache aus dem Netz aufmerksam machen: Zunächst spricht mir ein <a title="10 Gründe für Europa bei Zeit online" href="http://www.zeit.de/2007/02/EU-Zehn-Gruende">Artikel bei Zeit Online</a> aus der Seele, weil er genau das wieder gibt, was ich jeden Tag bei vielen Menschen in meiner Umgebung feststellen kann. Erstens weiß kaum einer wie die EU eigentlich funktioniert, zweitens behauptet trotzdem jeder die EU würde nicht funktionieren und sei lediglich ein Geld verschlingender, bürokratischer Haufen, drittens und letztens nutzt trotzdem jeder die umfangreichen Vorteile die ihm die EU bietet, ohne sich Gedanken darüber zu machen, woher sie eigentlich kommen und dass sie alles andere als selbstverständlich sind. Wie sagt man so schön&#8230;just my two cents <img src='http://www.lunikon.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ebenfalls interessant, weil mir die Idee selbst schon lange im Kopf umher geistert, finde ich das Konzept des &quot;Internet auf Rädern&quot;. Es geht darum, Individual- und Massenverkehre zu verknüpfen um die Vorteile beider Welten nutzen zu können. In der Theorie kann man sich dafür allerlei technische und theoretische Lösungen einfallen lassen, in der Praxis muss man (vor allem aus Geldgründen) leider etwas bodenständiger bleiben. <a title="Internet auf Rädern bei Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,458355,00.html">Im betreffenden Artikel</a> geht es daher um einen Ansatz der vorsieht, autonome Transporteinheiten über das existierende Schienennetz der Bahn zu schicken. Auf gemeinsamen Strecken würden sich die einzelnen Fahrzeuge zu Zügen zusammenschließen, um Energie zu sparen, angetrieben sollen sie über einen im alten Gleisbett eingebetteten Langstator werden. Auf Grund der Spurbreite könnten wie heute Fracht und Passagiere transportiert werden und eine Erweiterung auf andere EU-Länder wäre denkbar. Umsteigen, rangieren und diverse andere Nachteile der heutigen Schienentechnik fielen weg, gleichzeitig wäre das System effizienter als und so flexibel wie der Individualverkehr mit dem Auto. Ich wünsche dem geneigten Leser viel Spaß beim lesen, nette Bilder gibts auch&#8230;</p>
<p>Zu guter letzt noch ein kleiner Zeitvertreib für zwischendurch. Die BBC präsentiert auf ihrer Webseite ein kleines, Flash-basiertes Online-Spiel, in dem man als Präsident (?) Europas gegen den Klimawandel ankämpfen und dabei die Versorgung der Bevölkerung, die Staatsfinanzen und nicht zuletzt die eigene Wiederwahl im Auge behalten muss. Zwischendurch passieren Katastrophen oder muss mit den Herrschern der restlichen Welt über Klimaziele &quot;verhandelt&quot; werden. Alles in allem ganz nett und ein lustiges Spielchen zwischendurch, welches aber nicht zu ernst genommen werden sollte. Es wird doch alles recht vereinfacht dargestellt und die Auswirkungen einzelner Handlungen führen mitunter zu etwas unverständlichen Ergebnissen. <a title="Climate Challange bei BBC" href="http://www.bbc.co.uk/sn/hottopics/climatechange/climate_challenge/">Am besten selber ausprobieren [klick]</a>.</p>
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		<title>PKW-Maut per Vignette?</title>
		<link>http://www.lunikon.net/2006/12/18/pkw-maut-per-vignette/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Dec 2006 17:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit in Deutschland mit TollCollect die endgültige Form der LKW-Maut Einzug gehalten hat taucht hin und wieder die <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,455181,00.html" title="Artikel bei Spiegel">Idee einer Maut für Otto-Normal-Autos</a> auf. Warum eigentlich auch nicht, immerhin hat man ja jetzt ein sehr intelligentes und leistungsfähiges System zur Hand, mit dem man die Autofahrer äußerst gerecht zur Kasse bitten könnte. Jeder zahlt genau so viele Kilometer, wie er auch tatsächlich fährt.</p>
<p>Viel zu einfach, denkt sich offensichtlich die CSU: Zur Bekämpfung des Tanktourismus, so der offizielle Aufhänger, soll eine gewöhnliche Vignette eingeführt werden. Im Gegenzug will man die Steuer auf Benzin senken, was für Gelegenheitsfahrer letztendlich zu einer Nullsumme, für Vielfahrer sogar zu einer Ersparnis führen soll.</p>
<p>In meinen Augen ist das aus verschiedenen Gründen völliger Blödsinn. Zunächst mal gefällt mir die Vignette nicht. Eine Vignette ist naturgemäß eine Pauschalzahlung, egal ob es nun eine Jahres- oder eine Wochenvignette ist. Das heißt, Vielfahrer haben einen Vorteil, Gelegenheitsfahrer oder Fahrer, die regelmäßig einen winzigen Autobahnabschnitt verwenden, zahlen unverhältnismäßig viel. Würde man das System der LKW-Maut mitnutzen, was meines Erachtens das sinnvollste wäre, könnte man Kilometer-genau abrechnen. Egal ob sich der Fahrer eine eigene On-Board-Unit leistet oder über Internet oder Terminal bucht. </p>
<p>Für den Verkauf und die Überwachung der Vignetten müssten eine Heerschar neuer Verwaltungsmitarbeiter eingestellt werden, die Folge sind steigende Kosten für den Bund. Gleichzeitig will dieser aber die Einnahmen aus dem Vignettenverkauf durch eine Senkung der Benzinsteuer kompensieren. Letztendlich sieht das ganze also nach einem Verlustgeschäft aus, was in meinen Augen den gesamten Aufwand überflüssig erscheinen lässt. Entstehen durch die Aktion keine deutlichen Mehreinnahmen für den Bund, sollte man es am besten lassen. Auch die Tatsache, dass ausgerechnet die Benzinsteuer gesenkt werden soll ist verrückt: Seit Jahren wird propagiert, doch endlich die sehr verwaltungsintensive Kfz-Steuer abzuschaffen und (auch aus ökologischer Sicht) durch eine entsprechend massive Erhöhung der Mineralölsteuer zu ersetzen, welche sich deutlich einfacher und damit kostengünstiger eintreiben lässt.  </p>
<p>Warten wir mal ab, ob daraus etwas wird. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall nicht grundsätzlich gegen eine Maut, eher das Gegenteil. Aber wenn es eine Maut für PKW geben soll, dann doch bitte basierend auf dem modernsten und intelligentesten System, welches weltweit verfügbar und ausnahmsweise mal in Deutschland im Einsatz ist.</p>
<p>PS: Wo wir grade indirekt bei &quot;Innovation made in Germany&quot; sind&#8230;<a href="http://www.airliners.net/open.file/1153517/L/" title="Schwerlast-Luftschiff von Lockheed-Martin">in den USA klappt das mit dem Cargolifter irgendwie besser</a> als hier&#8230;</p></p>
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var flattr_dsc = 'Spätestens seit in Deutschland mit TollCollect die endgültige Form der LKW-Maut Einzug gehalten hat taucht hin und wieder die Idee einer Maut für Otto-Normal-Autos auf. Warum eigentlich auch nicht, immerhin hat man ja jetzt ein sehr intelligentes und leistungsfähiges System zur Hand, mit dem man die Autofahrer äußerst gerecht zur Kasse bitten könnte. Jeder zahlt genau so viele Kilometer, wie er auch tatsächlich fährt.Viel zu einfach, denkt sich offensichtlich die CSU: Zur Bekämpfung des Tanktourismus, so der offizielle Aufhänger, soll eine gewöhnliche Vignette eingeführt werden. Im Gegenzug will man die Steuer auf Benzin senken, was für Gelegenheitsfahrer letztendlich zu einer Nullsumme, für Vielfahrer sogar zu einer Ersparnis führen soll.In meinen Augen ist das aus verschiedenen Gründen völliger Blödsinn. Zunächst mal gefällt mir die Vignette nicht. Eine Vignette ist naturgemäß eine Pauschalzahlung, egal ob es nun eine Jahres- oder eine Wochenvignette ist. Das heißt, Vielfahrer haben';
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