<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lunikon &#187; James Bond</title>
	<atom:link href="http://www.lunikon.net/tags/james-bond/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lunikon.net</link>
	<description>lunar dust</description>
	<lastBuildDate>Sat, 23 Apr 2011 12:34:22 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Casino Royal II</title>
		<link>http://www.lunikon.net/2008/11/09/casino-royal-ii/</link>
		<comments>http://www.lunikon.net/2008/11/09/casino-royal-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[James Bond]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lunikon.net/?p=73</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hatte ich gestern endlich das Vergnügen &quot;Quantum of Solace&quot; im Kino zu sehen. Ähnlich zu Casino Royal war meine Vorfreude riesig und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie &quot;der neue Bond&quot; weiterentwickelt würde. </p>
<p>In der Tat ist der neue Film eine direkte Fortsetzung des &quot;Vorgängers&quot;&#8230;vielleicht sogar etwas zu direkt. Einige meiner Begleiter meinten, sie hätten vielen Teile des Film einfach nicht verstanden, weil sie nur im Kontext mit Casino Royal überhaupt einen Sinn ergeben. Die Story handelt im Grunde davon, wie Bond lernt mit dem Verlust Vespers umzugehen und wie er dabei zwischen Rache und Auftrag hin und her pendelt. Das war es dann aber auch fast schon in Sachen Geschichte&#8230;der Bösewicht ist wie in Casino Royal eher ein kleines Rad in einem großen Getriebe. Der Plan von Quantum (der Geheimorganisation), mit unterirdischen Dämmen die Wasserversorgung von Bolivien zu kontrollieren hat in seinen Ausmaßen Qualitäten klassischer Bond-Filme&#8230;wird aber leider in keinster Weise auch so genutzt: Man sieht nicht wie Bond den Damm unter Dauerfeuer in Einzelteile zerlegt und es rollt auch keine gigantische Flutwelle durch unterirdische Flussbetten. Stattdessen wird der Augenmerk auf die Folgen für die Menschen gerichtet, mit deutlichen Hinweisen auf Probleme der echten Welt und auch Bonds Verfahrensweise mit seinem überwältigten Gegner mutet eher wie eine Moralpredigt an.</p>
<p>Auch wenn es bisher nicht so klingt: Gefallen hat mit der Film trotzdem. Sicher, ohne Casino Royal wird er niemals Sinn machen. Er ist und bleibt eine Fortsetzung, wenn nicht sogar ein Anhang zu Bond Nummer 21. Aber als solcher funktioniert er gut. Die Action steht dem &quot;Original&quot; in nichts nach und der Stil wurde weitestgehend übernommen. Auf penetrantes product placement wie im Vorgänger wurde erstaunlicherweise verzichtet&#8230;die repräsentierten Marken schmiegen sich gut ins Gesamtbild. Auch sonst merkt man dem Film an, dass er nicht von einem Action-Regisseur stammt, sondern dass unter der Haube sehr feinfühlig mit der wie gesagt dünnen Story umgegangen wurde. So halte ich es nach dem Film tatsächlich für eine gute Idee, dass auf wichtige Bond-Phrasen, wie zum Beispiel das berühmte &quot;Mein Name ist Bond, James Bond&quot;, verzichtet wurde, weil sie nicht so recht ins Bild passen. Dafür dürfte es in späteren Filmen deutlich konsistenter wirken, wenn er zu seinen alten Floskeln zurückkehrt&#8230;schon in Quantum of Solace war die Dichte typischer Bond-Sprüche deutlich höher als in Casino Royal, war die Tendenz zu Bonds Hang zu teurem Lebensstil erkennbar und näherte sich sein Umgang mit Frauen dem an, was man von früher kennt. Die Macher tasten sich eindeutig sehr vorsichtig an das heran, was man vor Daniel Craig unter &quot;James Bond&quot; vestanden hat.</p>
<p>Was ist also mein Fazit? Als alleinstehender Film wäre Quantum of Solace mit Sicherheit kein Meisterwerk und auch in der Reihe der Bond-Filme sieht er etwas blass aus. Wenn man aber ein so großer Fan von Casino Royal und der Charakterentwicklung des neuen Bond ist wie ich, dann macht es Spaß den neusten Teil der Serie anzusehen. Er steigert ungemein meine Vorfreude bzw. Hoffnung darauf, dass in einem der darauf folgenden Filme der Bogen geschlossen wird, dass die Produzenten weiter so erfolgreich das alte Bond-Bild mit der modernen Welt verschmelzen lassen und dass somit eines Tages auch Gadgets, Q und Moneypenny zurückkehren dürfen, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Der neue Film ist auf seine Weise sehr ehrlich und sehr konsequent. Für Fans auf jeden Fall zu empfehlen!</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.8';
var flattr_uid = '12981';
var flattr_url = 'http://www.lunikon.net/2008/11/09/casino-royal-ii/';
var flattr_lng = 'en_GB';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'DE,James Bond';
var flattr_btn = 'compact';
var flattr_tle = 'Casino Royal II';
var flattr_dsc = 'Nun hatte ich gestern endlich das Vergnügen &quot;Quantum of Solace&quot; im Kino zu sehen. Ähnlich zu Casino Royal war meine Vorfreude riesig und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie &quot;der neue Bond&quot; weiterentwickelt würde. In der Tat ist der neue Film eine direkte Fortsetzung des &quot;Vorgängers&quot;...vielleicht sogar etwas zu direkt. Einige meiner Begleiter meinten, sie hätten vielen Teile des Film einfach nicht verstanden, weil sie nur im Kontext mit Casino Royal überhaupt einen Sinn ergeben. Die Story handelt im Grunde davon, wie Bond lernt mit dem Verlust Vespers umzugehen und wie er dabei zwischen Rache und Auftrag hin und her pendelt. Das war es dann aber auch fast schon in Sachen Geschichte...der Bösewicht ist wie in Casino Royal eher ein kleines Rad in einem großen Getriebe. Der Plan von Quantum (der Geheimorganisation), mit unterirdischen Dämmen die Wasserversorgung von Bolivien zu kontrollieren hat in seinen Ausmaßen Qualitäten klassischer Bond-Filme...wird aber lei';
</script>
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lunikon.net/2008/11/09/casino-royal-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der neue Bond&#8230;product placement auf hohem Niveau</title>
		<link>http://www.lunikon.net/2006/11/26/der-neue-bond-product-placement-auf-hohem-niveau/</link>
		<comments>http://www.lunikon.net/2006/11/26/der-neue-bond-product-placement-auf-hohem-niveau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 17:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[DE]]></category>
		<category><![CDATA[James Bond]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lunikon.net/?p=4</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag hatte ich endlich das Vergnügen, den neuen Bond zu sehen. Noch nie habe ich einen Film von der ersten Ankündigung bis zur Premiere derart detailliert verfolgt wie Casino Royal und dementsprechend gespannt war ich auf das Ergebnis. Erfreulicherweise hat es meine sowieso schon recht hohen Erwartungen deutlich übertroffen. Ich würde sogar behaupten, es ist der beste Film der Serie.</p>
<p>Ich werde mal versuchen, diese Ansicht zu begründen: Zunächst einmal fällt es natürlich schwer, von den alten Bond-Gewohnheiten zu lassen. Und das muss man, wenn man diesen Film sieht, denn der neue Bond hat mit dem alten nichts mehr zu tun. Er hat Schwächen und macht Fehler, er zweifelt an seinem Beruf, er zeigt Schmerzen und Gefühle, er verliebt sich und hat eine eigene Meinung, die durchaus mit seiner Mission in Konflikt gerät. Nur selten, bzw. nicht ganz so häufig wie früher, sieht man ihn im gewohnten Smoking. Stattdessen hat er Schweiß auf der Stirn oder beendet einen seiner brutalen Kämpfe blutverschmiert. Daniel Craig verkörpert diese Rolle übrigens ausgezeichnet. Allen Unkenrufen zum Trotz ist er meiner Meinung nach die ideale Besetzung für diese Rolle.</p>
<p>Der Film selbst überzeugt durch eine spannend erzählte Story, und das obwohl es im Kern der Geschichte „lediglich“ um ein Pokerspiel geht. Das Action-Niveau ist vergleichbar mit dem der letzten vier Bondfilme, wenn auch weniger spektakulär (positiv, im Sinne von realistischer). Besondern angetan war ich allerdings von den ruhigeren Szenen: Noch nie gab es derart tiefsinnige und spitze Dialoge, wurden so viele Hintergrundinformationen zu James Bond und anderen Charakteren offenbart. Die Drehbuchautoren haben es in meinen Augen sehr erfolgreich  geschafft, die Figur Bond aus dem Kalten Krieg in die Krisen der heutigen Zeit zu versetzen, und trotzdem die Möglichkeit offen gelassen, einen Bogen zu dem Bond zu spannen, den wir bisher kannten. Als Beispiel: Daniel Craig bestellt im Film drei Mal seinen bekannten Martini, allerdings jedes Mal auf eine andere Weise und nur einmal so wie früher („geschüttelt, nicht gerührt“). Wie er es in Zukunft tun wird, bleibt unklar und erhöht die Spannung auf die kommenden Bondfilme ungemein. Derlei Anspielungen gibt es viele. Also auch wenn derzeit die explodierenden Kugelschreiber und die tauchenden Autos, Miss Moneypenny und Q noch fehlen, kann es durchaus sein (und insgeheim hoffe ich es), dass diese in Zukunft ihren Weg zurück in die Bond-Filme schaffen.</p>
<p>Insgesamt wird viel weniger Wert auf die alten Bond-Klischees gelegt. So ist Bond immer noch wortgewandt, aber hält sich mit den Macho-Sprüchen zurück, trägt zwar seinen Anzug, tut es aber nicht so selbstgefällig wie früher. Auch das politisch nicht ganz korrekte Bild des Bondgirls wurde in diesem Film zurechtgerückt. Eva Green spielt eine schöne, intelligente Vesper Lynd, die im Film nicht nur als bewundernswertes Sexobjekt auftaucht, sondern auch durchaus ungeschminkt vor dem Spiegel steht (was sie nicht weniger sehenswert macht) und Bond gegenüber sehr kritisch und in keiner Weise unterlegen ist. </p>
<p>Trotz all des Lobes bleiben natürlich auch ein paar Negativpunkte. Und diese beziehen sich vor allem auf das allgegenwärtige product placement. Zwar ist es bei weitem nicht so schlimm wie in „Die Another Day“, der weder eine Bond-Story, noch den Bond-Stil aber dafür umso mehr Werbeeinblendungen hatte, allerdings stellenweise doch sehr penetrant. Wenn Bond sich einen Bollinger aufs Zimmer kommen lässt, ist das in Ordnung, wenn Vesper über seine teure Rolex- bzw. Omega-Uhr lästert, ist das die nötige Prise Selbstironie. Und dass Bond in einem Aston-Martin seine Runden dreht wird niemals jemanden stören. Aber wenn er plötzlich wie in einem Werbespot künstlich ausgeleuchtet im Mittelklasse-Ford vor einem Luxus-Club vorfährt oder Vesper ihn in einer eigenen Einstellung (!!!) mit einer Sony-Digitalkamera fotografiert, dann zerstört das die Stimmung. Davon dürfte es in Zukunft also etwas weniger sein.</p>
<p>Product placement hin oder her, letztendlich bin ich begeistert vom neuen Bond. Ich könnte noch seitenweise über die vielen interessanten Aspekte des Films philosophieren, aber ich denke das lasse ich lieber. Eines ist klar: Auch wenn man sich den ganzen Film über fragt, wie das Ganze zu all dem passt, was man bisher unter James Bond verstanden hat…spätestens beim letzten Satz weiß jeder Bond-Fan, dass da noch Großes passieren wird und irgendwie doch alles stimmig ist. Hundert Punkte für die Macher dieses Films! Hier hat jemand darüber nachgedacht was er tut. </p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.8';
var flattr_uid = '12981';
var flattr_url = 'http://www.lunikon.net/2006/11/26/der-neue-bond-product-placement-auf-hohem-niveau/';
var flattr_lng = 'en_GB';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'DE,James Bond';
var flattr_btn = 'compact';
var flattr_tle = 'Der neue Bond&#8230;product placement auf hohem Niveau';
var flattr_dsc = 'Am vergangenen Freitag hatte ich endlich das Vergnügen, den neuen Bond zu sehen. Noch nie habe ich einen Film von der ersten Ankündigung bis zur Premiere derart detailliert verfolgt wie Casino Royal und dementsprechend gespannt war ich auf das Ergebnis. Erfreulicherweise hat es meine sowieso schon recht hohen Erwartungen deutlich übertroffen. Ich würde sogar behaupten, es ist der beste Film der Serie.Ich werde mal versuchen, diese Ansicht zu begründen: Zunächst einmal fällt es natürlich schwer, von den alten Bond-Gewohnheiten zu lassen. Und das muss man, wenn man diesen Film sieht, denn der neue Bond hat mit dem alten nichts mehr zu tun. Er hat Schwächen und macht Fehler, er zweifelt an seinem Beruf, er zeigt Schmerzen und Gefühle, er verliebt sich und hat eine eigene Meinung, die durchaus mit seiner Mission in Konflikt gerät. Nur selten, bzw. nicht ganz so häufig wie früher, sieht man ihn im gewohnten Smoking. Stattdessen hat er Schweiß auf der Stirn oder beendet einen seiner brutalen Kämpfe b';
</script>
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lunikon.net/2006/11/26/der-neue-bond-product-placement-auf-hohem-niveau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

